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Verhalten bei Trauerfall
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Wie verhalte ich mich angemessen bei einem Trauerfall?

Ablauf einer Trauerfeier und Beisetzung, Seebestattung

Eine übliche christliche oder weltliche Bestattung besteht aus einem Trauergottesdienst oder einer Trauerandacht bzw. der Ansprache durch einen weltlichen Redner, meist in einer Friedhofskapelle. Gleichermaßen bei einer Sargbestattung und Urnenbeisetzung. Die Dauer kann variieren, beträgt jedoch im Regelfall ungefähr 20 Minuten bis 40 Minuten.

Nach Abschluss der Zeremonie wird der Sarg oder die Urne durch Mitarbeiter des Bestatters zur Grabstelle gebracht. Die Trauergemeinde, wobei die nächsten Angehörigen sich der Urne oder dem Sarg zuvorderst anschließen, folgt der Prozession zur vorbereiteten Grabstelle. Dort angekommen wird eine weitere kurze Andacht gesprochen und der Sarg oder die Urne in die Grabstelle niedergelassen.

Üblicherweise treten die einzelnen Trauergäste, zunächst wieder die nächsten Angehörigen an die offene Grabstelle, verabschieden sich meist stumm von der verstorbenen Person und werfen zur Würdigung und Zuneigung Blütenblätter oder einzelne Blumen in die Grabstelle, neben den Sarg oder die Urne. Danach bis zu drei kleinen Schaufeln Sand, den der Bestatter vor der Grabstelle vorbereitet hat. Ggf. wird der Sand mit der Hand aufgenommen und geworfen. Anschließend gehen die Trauergäste an den Hinterbliebenen vorbei und drücken ihre Anteilnahme aus. Es sei denn, dass gebeten wurde, von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.

Die Anteilnahme kann stumm oder auch mit einigen kurzen Worten und einer herzlichen Geste geschehen. Danach wird der Friedhof verlassen. Entweder ist die Trauerfeier dann zu Ende oder es wurde zu einem sog. „Leichenschmaus" eingeladen. Seebestattungen laufen etwas anders ab. Bei einer stillen Seebestattung setzt der Kapitän die Urne ohne Begleitung der Angehörigen an der vereinbarten Beisetzungsposition bei.

Begleitete Seebestattungen, die Anzahl der Teilnehmer hängt von der Größe des Schiffes ab, finden mit den Trauergästen statt. An Bord werden die Teilnehmer vom Kapitän begrüßt, die Urne ist im Salon aufgebahrt und auf Wunsch sind persönliche Erinnerungsstücke, Fotografien und Blumen, etc. aufgestellt. Während der Fahrt kann auf Wunsch eine Feier abgehalten werden. Ist die richtige Position zur Beisetzung erreicht, versammeln sich die Trauergäste auf dem Achterdeck des Schiffes. Der Kapitän trägt die Urne zum Heck des Schiffes und hält eine kurze Ansprache nach seemännischen Brauch. Nach vier Doppelschlägen der Schiffsglocke lässt der Kapitän die Urne zu Wasser. Danach umrundet das Schiff die Beisetzungsposition.

1. Schritt, richtig kondolieren und Beileid spenden:

Wenn man von dem Todesfall erfahren hat und einem die verstorbene Person bzw. die Angehörigen nahestanden, sollte man sein Beileid aussprechen. Dieses kann auch schriftlich geschehen. Mails, SMS oder Messenger Nachrichten wirken unpersönlich. Lieber einen Brief oder eine im Handel erhältliche Trauerkarte schreiben. Schreiben Sie keine Banalitäten. Besser ist es mit persönlichen Worten Trost zu spenden. Beispielsweise: Tief berührt möchte ich mein Beileid aussprechen. Ich bedaure deinen / Ihren Verlust zutiefst und spreche mein aufrichtiges Mitgefühl aus. ..... wird uns allen fehlen. Wir werden ihn / sie stets in unserem Andenken bewahren. Wir möchten dir / Ihnen meine / unsere aufrichtige Anteilnahme und unser Mitgefühl aussprechen. Mein herzlichstes Beileid. Ich bin jederzeit für dich / Sie da, wenn du / Sie jemanden zum Reden brauchst. Der Tod von .... hat mich sehr betroffen gemacht. Ich wünsche dir / Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ich wünsche viel Kraft und die nötige Zeit zum Trauern und Abschiednehmen, doch auch die Kraft, wieder in die Zukunft blicken zu können. Ich fühle mich mit dir / Ihnen und deiner / Ihrer Familie in diesen Stunden verbunden. Dieses sind nur einige Formulierungsvorschläge, auf angemessene Weise sein Mitgefühl auszudrücken.

2. Schritt, Blumengeschenke und Geldspenden:

Wenn es nicht ausdrücklich anders gewünscht ist, bringt man als Trauergast üblicherweise Blumen, einen Kranz oder ein Blumengebinde zur Trauerfeier mit oder lässt es zur Trauerfeier anliefern. Dieses kann über eine Floristikfirma oder den ausführenden Bestatter organisiert werden. Sollten die Hinterbliebenen jedoch statt Blumen um eine Geldspende für eine gemeinnützige Einrichtung, die der verstorbenen Person etwas bedeutet hat, bitten, sollte diesem Wunsch im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten entsprochen werden. Die entsprechende gemeinnützige Einrichtung und das Spendenkonto sind in der Traueranzeige angegeben. In einigen Regionen Deutschlands ist es auch üblich der Trauerkarte einen Geldbetrag beizulegen. Meist stehen dann vom Bestatter aufgestellte Boxen für den Einwurf der Trauerkarten zur Verfügung.

3. Schritt, die richtigen Blumen:

Blumen haben im Zusammenhang mit einem Trauerfall eine besondere symbolische Bedeutung. Rosen sind als Sarg- und Kranzschmuck eher dem engsten Familienkreis vorbehalten. Sie drücken im besonderen Maße Liebe aus. Die majestätische Lilie steht für die Reinheit des Herzens. Die Calla spricht eine diskrete Anteilnahme aus und soll Unsterblichkeit symbolisieren. Der jeweiligen Farbe einer Blume ist ebenfalls eine Bedeutung zuzuordnen. Weiß steht für Unschuld, Reinheit und Heiligkeit. Rot für Liebe und Zuneigung. Rosa für Gefühle und Grün für Hoffnung, Leben und Neuanfang.

4. Schritt, einige Beispiele für Sprüche für den Schleifentext:

Danke für deine Liebe. Ein stiller Gruß. Auf ein Wiedersehen. Danke für deine Freundschaft / Zuneigung. In Liebe und Dankbarkeit. Aus Gottes Hand in Gottes Hand. Die Liebe ist stärker als der Tod. Du bleibst unvergessen. Der Text wird dann mit dem eigenen Namen ergänzt.

5. Schritt, die passende Bekleidung für die Trauerfeier.

Typisch für Trauerfeiern ist schwarze oder dunkel gehaltene Kleidung. Es ist aber auch in Ordnung, „angemessene" Kleidung zu tragen. Oft ist von Angehörigen ausdrücklich gewünscht, auf schwarz zu verzichten. Es wäre aber stillos in zu kurzer, bunter oder auffällig gemusterter Kleidung zur Trauerfeier zu gehen.

6. Schritt, Einladung zu einem „Leichenschmaus"

Ein „Leichenschmaus" oder ein Beerdigungskaffeetrinken findet meist unmittelbar nach der Trauerfeier in einem dem Friedhof nahegelegenen Café oder anderweitigen Bewirtungsstätte, oder aber im Zuhause der Hinterbliebenen statt. Der Ursprung dieses Brauchs liegt darin, die Familie der verstorbenen Person nicht gleich allein und die Bestattung ausklingen zu lassen. Meist bleibt man ein bis zwei Stunden zusammen. Bewirtet wird mit einem einfachen Imbiss und Kaffee und Kuchen. Üblich ist es auch, abschließend ein starkes alkoholisches Getränk anzubieten. Erfahrungsgemäß lockert sich nach und nach die Stimmung, man spricht über die verstorbene Person und ihr Leben und kann vielleicht später sogar wieder etwas froher sein.